Testspiel Landesklasse: Fortuna Babelsberg - SV Empor Schenkenberg 1928  2:1 (1:1)

Gegen den Tabellen 14-ten der Weststaffel wollte Fortuna an die gezeigten guten Leistungen der letzten beiden Testspiele gegen Spitzenteams der Landesliga anknüpfen, das gelang aber nur phasenweise.

Fortuna hatte in Hälfte Eins optisch sicherlich etwas mehr vom Spiel, aber die kompakt stehenden Schenkenberger ließen die Angriffe immer wieder versanden und setzten ihrerseits immer wieder nadelstichartige Konter, die aber zunächst ebenso nicht zum Erfolg führten, so dass beide Torhüter eine vergleichsweise ruhige 1/2 Stunde verbringen konnten. Nur einmal musste Schenkenbergs neuer Torhüter Erik Preissler in seinem ersten Spiel für die Gäste eine brenzlige Situationen bereinigen, als in der 21.Minute Kai Jänicke auf halbrechts freigespielt wird, aber aus 8 Metern am Torhüter scheitert. In der 29.Minute dann die doch etwas überraschende Führung der Gäste, als Martin Rebesky mit einem blitzschnellen Konter auf die Reise geschickt wird und ihm, nach einem Pressschlag mit Torhüter Marko Jung der Ball wieder vor die Füße springt, den er problemlos im leeren Tor unterbringt. Auch danach der gleiche Spielverlauf, Fortuna optisch mehr Ballbesitz, ohne aber überzeugend zu kombinieren. Schenkenberg steht gut und sieht in schnellen Kontern die Hoffnung für den Ausbau der Führung. Aber genau dies trat umgekehrt ein, als in der 44.Minute ein Schenkenberger Freistoß abgefangen wurde und Fortuna schnell und erfolgreich gegen die aufgerückte Abwehr konterte. Halbrechts wurde Philipp Kubitza wunderbar freigespielt und der ließ dem herausstürzenden Erik Preissler keine Abwehrmöglichkeit. Mit dem 1:1 gingen beide Teams in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel änderte sich am Spielgeschehen insofern etwas, dass Fortuna nun besser agierte und dadurch Schenkenberg nur noch sporadisch zu Kontern kam. Endlich gab es auch mehr Torchancen, vorrangig für Fortuna. Nach 50 Minuten hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite, als ein Freistoß von Markus Goede aus 20 Metern an die Latte klatschte. In der 65.Minute setzte sich Patrick Wolf auf Rechtsaußen durch und seine Flanke setzt Jean Waide volley um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Nur 5 Minuten später eine attraktive "Flipperkombination" zwischen Tauscher, Krause, Waide und Kubitza, die Letzteren 16 Meter mittig vor dem Tor in Schussposition bringt, aber auch dieser Schuss geht knapp am Pfosten vorbei. Schenkenbergs gefährliche Konter der 1.Halbzeit sind in Hälfte Zwei kaum noch vorhanden, obwohl das Team nach wie vor gut mitspielt. Fortuna steht sicher und baut Druck auf. In der 75.Minute dann die verdiente Führung zum 2:1 für die Gastgebers, als Philipp Kubitza sich halbrechts durchsetzt und den Ball aus 8 Metern gegen den Innenpfosten der langen Ecke von wo er in das Tor und von der Netzmetallkante wieder in das Feld springt. Dies ging so schnell, dass kaum Jemand auf und neben dem Feld dieses Tor optisch richtig wahrgenommen hatte, Kompliment an das Schierigespann. In der 79. und 84.Minute zeigte Schenkenbergs neuer Torhüter mit 2 ganz großen Paraden, dass er ein starker Rückhalt für das Team werden könnte. Im ersten Fall entschärft er einen Schuss von Markus Goede aus 16 Metern im großen Stil und im zweiten Fall einen Knaller von Daniel Ziemann aus 8 Metern. Ein letztendlich sicherlich verdienter Sieg des Gastgebers, der sich aber schwer tat und der zeigte, dass die Mannschaft noch nicht stabil in ihrer Spielweise ist. Die im Abstiegskampf befindlichen Schenkenberger sollten auf der gezeigten Leistung durchaus aufbauen können.