Testspiel 1.Männer: Werderaner FC Viktoria 1920 - Fortuna Babelsberg  2:1 (2:1)

Bei erneut tropischen Temperaturen standen sich der gastgebende Brandenburgligist und das Landesklassenteam von Fortuna Babelsberg gegenüber. 

Natürlich erwartet man bei diesem Zweiklassenunterschied einen Heimsieg der Gastgeber und den gab es auch, allerdings fiel er mit 2:1 hauchdünn aus und das Ergebnis dürfte den Gästen aus der Landeshauptstadt sicher mehr, als den Gastgebern gefallen haben. Allerdings sind Testspielergebnisse immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen und dürfen nicht überbewertet werden, denn es wird getestet, sowohl Spielsysteme als auch neue Spieler auf neuen Positionen und es stecken zum Teil harte Trainingseinheiten in den Beinen. Trotz dieser möglichen Randbedingungen war es ein recht gutes Vorbereitungsspiel von beiden Seiten. Das Fortuna-Trainerduo Michalske/ Brunow hätte sicher noch den einen oder anderen Spieler an diesem Tag getestet, hatte aber aus beruflichen oder Verletzungsgründen kurzfristig eine ganze Reihe von Absagen erhalten. Dafür bekamen einige der anwesenden Akteure mehr Gelegenheit sich über die ganze Spielzeit zu zeigen. Beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen, aber erst ein Standard musste her damit das erste Tor fallen konnte. Christopher Schulze versenkte in der 23 Minute einen, von der Mauer noch leicht abgefälschten Freistoß aus gut 20 Metern zum 1:0 im Fortuna-Gehäuse. In der 28.Minute glichen die Gäste durch Daniel Ziemann zum 1:1 aus, der einen Konter erfolgreich abschloss. Vorausgegangen war ein vertändelter Ball der Gastgeber nach einem ein Einwurf an der Mittellinie. Nur 6 Minuten später (34.) glaubten die Zuschauer eine Wiederholung des 1:1, nur mit umgekehrten Aktiven zu erleben. Dieses Mal Einwurf Fortuna, an der gleichen Mittelinienstelle, Ballverlust und erfolgreicher Konterabschluss durch Rico Eichstädt zum 2:1. Weitere Chancen auf beiden Seiten konnten bis zur Pause nicht in Zählbares umgemünzt werden, so dass beide Teams verschwitzt in die wohlverdiente Pause gingen. In Hälfte Zwei das gleich Bild, die Gastgeber individuell auf einigen Positionen etwas stärker besetzt, versuchten weitere Treffer zu erzielen, Fortuna hielt aber mit Willen und Laufbereitschaft durchaus gut dagegen und hatte in den letzten 20 Minuten scheinbar sogar „mehr Luft“. Chancen zu weiteren Treffern gab es auf beiden Seiten, aber die Torhüter bzw. Defensivreihen ließen nichts mehr zu, so dass das 2:1 auch gleichzeitig der gerechte Endstand war. Stefan Tauscher, der von Fortuna zum Werderaner FC Viktoria wechseln möchte, saß wegen Verletzung nur mit Krücken als „Zuschauer“ auf der Bank.