Testspiel: Fortuna Babelsberg - Werderaner FC Viktoria 1920  1:5 (1:4)

Verwundert rieben sich Fortunas Anhänger in der 1.Halbzeit die Augen, die Mannschaft war gegenüber dem Mittwochspiel nicht wiederzuerkennen. Fast lustlos, ohne Körpersprache und in vielen Aktionen unsicher wirkend, bot man in den ersten 45 Minuten wohl die schlechteste Leistung seit Wochen.

Aber auch die Werderaner benötigten Anlaufzeit auf dem Naturrasen und so fiel mit dem ersten Torschuss nach genau 15 Minuten auch gleich das 0:1 durch Florian Neuschäfer-Rube, was die Hausherren aber nicht aufweckte. Nur 3 Minuten später (18.) erhöhte Felix Thoß auf 0:2. Als Christoph Schulze in der 31.Minute gar das 0:3 und nur zwei Minuten später (33.) Kai Jänicke mit einem Eigentor das 0:4 erzielte, mussten die Babelsberger ob ihrer Spielweise und der zum Teil tätigen Mithilfe bei einigen Toren, ein Debakel befürchten. Dies trat aber nicht ein, denn zum Ende der 1.Halbzeit begann Fortuna endlich mitzuspielen und erzielte in der 43.Minute das 1:4 durch Denny Schwabe. Ein Fortuna-Anhänger brachte das Spiel der ersten Halbzeit seiner Mannschaft mit den Worten: "Das Beste war der Sonnenschein", auf den Punkt.

Nach der Halbzeitpause sollte sich das Spielgeschehen grundlegend ändern. Während der Werderaner FC nach 5 Wechseln erst einmal wieder zu seinem Spiel finden musste, stand eine andere Fortuna auf dem Platz, die nun sogar zeitweise mehr vom Spiel hatte, aber mit den herausgespielten Chancen erheblich sündigte. Selbst beste Einschusschancen und 1:1 Situationen mit dem Torwart konnten nicht zu einer Resultatsverbesserung, die inzwischen verdient gewesen wäre, genutzt werden. Ganz im Gegenteil, die Gäste schlossen eine der wenigen Chancen der zweiten Halbzeit in der 86.Minute durch Aaron Eichhorn mit den 1:5 Endstand ab.

Was die Effektivität der Torchancennutzung betraf, so war der zwei Klassen Unterschied deutlich zu erkennen.