Landesklasse: FSV Veritas Wittenberge/Breese - Fortuna Babelsberg 3:0 (1:0)

Fünf Stunden Fahrzeit (hin und rück) und dann mit leeren Händen dastehen war für die Gäste nicht gerade der Auftakt, den sie sich vorgestellt hatten. Ein Spitzenspiel sollte es werden, denn beide Teams (Platz 2 und 5) trennten nur 3 Punkte. Es wurde aber eine klare Angelegenheit für die Gastgeber.

Fortuna musste zwar auf eine Reihe von Stammspielern verzichten, dies darf aber nicht als Ausrede herhalten, ist doch der Kader gut besetzt. Dass die beiden A-Junioren Sommerlatte und Simon aus diesem Grund, schneller als gedacht, zu ihrem Punktspieleinsatz im Männerbereich kamen, ist vielleicht ein positiver Ausblick für die Zukunft. Die erste Viertelstunde deutete noch nichts auf den klaren Sieg der Hausherren hin. Beide Teams standen gut und ließen nur wenige Chancen zu, die allesamt nicht genutzt wurden. Mit zunehmender Spielzeit ging bei den Gästen aber die Ordnung verloren, sie bekamen zentral keinen richtigen Zugriff mehr auf das Spiel und die Hausherren gewannen die Oberhand. Mit einem Sonntagsschuss aus 20 Metern in den Angel durch Marc Michitsch (22.Min.) wurde dies dann auch zählbar ausgedrückt. Dieser Treffer weckte Fortuna aber wieder auf und so gab es bis zum Halbzeitpfiff keine weiteren Treffer auf beiden Seiten. Nach der Halbzeit wollten es die Gäste noch einmal wissen, aber ein kapitaler Bock in der Abwehrarbeit ermöglichte Christian Münster, der nach dem Fehler allein auf das Tor zulaufen konnte, in der 54.Minute das 2:0. Jetzt war Fortuna verunsichert und es folgten 10 fast chaotische Minuten und die Hausherren nutzten dies erneut durch Christian Münster mit seinem Treffer zum 3:0 in der 63.Minute. Erst danach fingen sich die Babelsberger wieder und hatten mit einem, vom Schiedsrichtergespann nicht als Treffer gewerteten "Wembley-Tor" von Denny Schwabe noch einmal die Chance zur Resultatsverbesserung, aber es blieb bis zum Schlusspfiff beim klaren 3:0 für die Gastgeber. Veritas ist in dieser Form, Cleverness und Abgezocktheit ein heißer Aufstiegsfavorit. Dass Fortuna sich trotz der immer wieder mal auftretenden individuellen Fehler im Abwehrverhalten nicht aufgab und alles versuchte, wollte Trainer Sebastian Michalske als positive Erkenntnis aus diesem Spiel mitnehmen.