Landesliga: RSV Eintracht 1949 - Fortuna Babelsberg 5:0 (0:0)

Das erste dicke Lob gehört den Fortuna Anhängern, die zahlreich den Weg nach Stahnsdorf gefunden haben, Danke dafür!

Die Vorzeichen vor diesem Auswärtsspiel waren eindeutig, der souveräne Tabellenführer gegen den Tabellenachten und am Ende wurde es auch eindeutig. Trotzdem hielt Fortuna eine Stunde gut dagegen, aber der Reihe nach.

Coach David Karaschewitz hatte diesmal fast alle an Bord, er konnte aus dem Vollen schöpfen. Die Startelf, die sein Vertrauen hatte, war sehr gut eingestellt und wollte vom Anpfiff an die Gastgeber vom eigenen Strafraum fernhalten und mit möglichst vielen Ballkontakten für Überraschungen sorgen. Dies gelang auch in den ersten zehn Minuten. Zählbares gab es aber nicht, der Ball zappelte einmal im Netz des RSV, aber es war (leider) Abseits.

Dann übernahm aber der Spitzenreiter schrittweise das Kommando und kam immer wieder mit sehr schnellem, direktem Spiel dem Fortuna Kasten immer näher. In der ersten Hälfte konnte Erik Firchau sein Tor sauber halten, hatte auch ein-, zweimal das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite, aber auch ein Lob an seine Vorderleute, die sehr konzentriert arbeiteten und so war die Anzahl der Gastgeberchancen an einer Hand abzuzählen. Besonders erwähnenswert, die Abwehrarbeit erfolgte äußerst fair, gefährliche Freistöße konnten vermieden werden. So war das Unentschieden zur Pause ein Ergebnis, das sich alle Fortuna-Spieler schwer erarbeitet hatten.

Nach Wiederanpfiff wurde der Druck seitens des RSV nochmals erhöht. Imponierend die schnellen Ballstafetten und vor allem auch die gedankliche Frische jedes Einzelnen. Es war klar ersichtlich, fällt der erste Treffer wird es noch schwerer, eigentlich unlösbar. In der 58.Minute war es dann soweit, Levi Böttcher wurde sehr gut freigespielt und diese erste 100%-ige Möglichkeit ließ er sich nicht nehmen. Dennis Paul (63.), Lauritz Schulze Buschhoff (67.) und Torben Neubauer (73.) erhöhten auf 4:0, die Moral war gebrochen, das 5:0 in der 78.Minute durch einen verwandelten Elfmeter, nochmals von Lauritz Schulze Buschhoff, hatte nur noch statistischen Wert, alle sehnten den Abpfiff herbei.

Was bleiben für Erkenntnisse nach diesem Wochenende? Dem souveränen Tabellenführer kann man schon heute zum Staffelsieg gratulieren, keine Mannschaft aus der Landesliga hat dieses Niveau um da mitzuhalten, auch wenn dem ein oder anderen ein knappes Resultat gelingen wird. Positiv bleibt auch, dass wir sie in der kommenden Saison nicht mehr als Gegner haben werden.

Jetzt heißt es, dieses Spiel, vor allem im Kopf, schnell abzuhaken und sich wieder auf die eigenen zu Stärken besinnen. Der Fokus liegt nun bei der Vorbereitung auf das schwere Zehdenick Spiel. Die Saison ist noch lang mit den restlichen dreizehn zu absolvierenden Spielen und einige Punkte werden zum rechtzeitigen Klassenerhalt noch benötigt.

Am kommenden Samstag gegen den SV Zehdenick ist wieder Anstoßzeit 15.00 Uhr. An dieser Stelle muss auch noch auf die Schwere des Spiels hingewiesen werden, denn im Hinspiel gab es eine deutliche 0:3 Niederlage gegen den aktuellen Tabellensechsten.