Landesliga: Fortuna Babelsberg - SC Oberhavel Velten 0:3 (0:1)

Nach dem Auftritt im „Karli“ waren alle bei Fortuna gespannt auf die Auswirkungen der deutlichen Niederlage gegen die 03-er. Im Heimspiel gegen die Gäste aus Velten, die noch schlechter gestartet sind als unser Team, verloren sie doch sogar beide Partien, wollte man Wiedergutmachung betreiben.

Im Laufe der Woche gab es viele Gespräche seitens der Trainer David Karaschewitz und Florian Bitzka, es wurde vor allem eine andere Einstellung gefordert. Diese war auch mit dem Anpfiff zu sehen, das Spiel wurde konzentriert begonnen, die schnellen Angriffe über die Außen wurden gefahren. In der 4.Minute gab es dann auch eine Doppelchance, zuerst scheiterte Kapitän Erik Beckmann nach einer Ecke aus sechs Metern am hervorragend reagierenden Lucas Bittighofer, bei der folgenden Ecke jagte Justus Kautz den Ball nur knapp über den Kasten.

Danach entwickelte sich ein verteiltes Spiel, die Veltener Abwehr arbeite sehr diszipliniert und man beschränkte sich erstmal auf eine sichere Verteidigung. Nach vorn gelang ihnen bis zur 27.Minute wenig, einen Abwehrbock nahm Nino Purrmann dankend an und hatte dann auch im eins gegen eins gegen Erik Firchau das Glück auf seiner Seite, die Veltener Führung war zu diesem Zeitpunkt überraschend und löste einen Schock aus, dieses Tor bedeutete auch den 0:1 Halbzeitstand.

Nach der Pause ein ähnliches Bild. Die Karaschewitz Truppe bestimmte das Spiel, versuchte immer wieder alle Situationen spielerisch zu lösen. Die Partie fand zum größten Teil zwischen Mittellinie und Gästestrafraum statt, viel gelang aber nicht nach vorn. Die Veltener Abwehr hatte wenig Mühe die Versuche zu unterbinden und nahm auch immer wieder geschickt durch Spielunterbrechungen Zeit von der Uhr.

Der erste richtige Konter in der zweiten Hälfte über die linke Seite genau in der zeitlichen Mitte der zweiten Hälfte endete im Strafraum mit dem Elfmeterpfiff. Die Möglichkeit vom Punkt nutzte erneut Nino Purrmann eiskalt und verwandelte ganz sicher. Damit war das Spiel zumindest vorentschieden, nur ein schnelles Anschlusstor hätte noch eine Wende bringen können. Hätte, wenn und aber gibt es im Fußball nicht und so kam es wie es kommen musste. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff machte Salim Abderramahne dann den Deckel drauf, mit einem Konter nach einer kurz gespielten eigenen Ecke.

Wenn man im Fussball von einer Pause zur rechten Zeit sprechen kann , so trifft dies diesmal zu 100% zu. Am kommenden Samstag stehen die Landespokalspiele auf dem Plan, damit haben die Trainer zwei Wochen Zeit um die Köpfe bei allen wieder frei zu bekommen. Dann geht es nach Ahrensfelde zu einem der gehandelten Staffelfavoriten.