Landesliga: SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde – Fortuna Babelsberg 5:2 (2:1)

Nach Hoffnung weckenden Ergebnissen gegen höherklassige Gegner in der Vorbereitung und im Landespokal, ist Fortuna unverständlicherweise in den Punktspielen zunehmend aus der Erfolgsspur geraten.

Hinzu kam, dass die Babelsberger mit Personalproblemen die Reise nach Ahrensfelde antraten. Über die Hälfte des Kaders, darunter eine Reihe von Leistungsträgern, stand aus den verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung. So mussten sich notgedrungen Trainer David Karaschewitz und Co-Trainer Florian Bitzka auf die Ersatzbank setzen.

Der relativ kleine Kunstrasenplatz auf dem gespielt wurde, trug auch nicht zur Spielsicherheit bei und so war es eine umkämpfte Partie mit vielen Unterbrechungen, Tore fielen folgerichtig fast ausschließlich nach Standardsituationen.

So in der 18. Minute, als nach einer Ecke Alexander Kaatz mit einem Traumtor die Gastgeber mit 1:0 nach vorn brachte. Das schien die Landeshautstädter derart zu verunsichern, so dass nur eine Minute später Til Leifheit nach einem Freistoß im Nachschuss des 2:0 (19.) nachlegen konnte.

Eine Viertelstunde benötigten die Gäste danach, um zählbares verbuchen zu können und nicht vorzeitig aus dem Rennen zu sein. Tom Riedelsheimer erzielte das 2:1 (35.) Anschlusstor. Natürlich ebenfalls nach einem Standard, als er einen Pfostenfreistoß abstaubte.

Mit diesem knappen Resultat, welches beiden Seiten Hoffnung für Hälfte zwei ließ, ging es in die Pause, aus der Fortuna stark kam. Die erste Viertelstunde ging klar an sie, aber der Ausgleich blieb ihnen verwehrt. Ganz im Gegenteil, nach einem zu ungestümen Zweikampf im eigenen Strafraum entschied in der 66. MInute Schiedsrichter Jan Gömann auf Strafstoß und Foday Darboe erhöhte sicher auf 3:1.

Noch aber gaben sich die Babelsberger nicht geschlagen und Erik Beckmann gelang in der 85.Minute der erneute Anschlusstreffer, wiederum nach einem Freistoß. Hoffnung keimte bei den Gästen auf, doch sie wurden von den Hausherren überrascht, als diese einem Freistoß schnell ausführten, obwohl einer der ihren am Kopf verletzt auf dem Spielfeld lag und auf seine Behandlung wartete. Der Treffer zum 4:2 (88.) durch Felix Grünwald zählte und entschied die Partie endgültig.

Der einzige Treffer aus dem Spiel heraus fiel gegen demoralisierte Gäste in der Schlussminute. Blenard Colaki band mit dem 5:2 (90.) den Sack endgültig zu..

David Karaschewitz konstatierte einmal mehr die mangelnde Durchschlagskraft seines Teams und die im Augenblick personell schwierige Phase.

Fortuna Babelsberg spielte mit: Firchau – Plaue, Beckmann, Kautz, Lubner (70. Thoß) – Riedelsheimer, Gaida – Göring, M. Schmidt, Dethloff – Müller (81. Bitzka).