Landesliga: FC 98 Hennigsdorf - Fortuna Babelsberg 0:5 (0:1)

Die Fahrt zum Auswärtsspiel nach Hennigsdorf gehört immer wieder zu den angenehmeren, ist sie doch einfach nicht so lang. Das Tabellenschlusslicht war Gastgeber für unsere Mannschaft. Die erschreckende Bilanz der FC Elf, mit bisher nur vier erzielten Treffern, brachte uns vor dem Anpfiff in die Favoritenrolle.

Erfreulich das David Karaschewitz wieder ein breiter Kader zur Verfügung stand und so begann das Spiel, nach der Robert Enke Gedenkminute, bei diesigem Schmuddelwetter.

Erwärmen konnten einem, aus Fortuna-Sicht dabei nur die Anfangsphase, da ging es zielstrebig nach vorn, man merkte, dass die Mannschaft gewillt war eine frühe Vorentscheidung zu erspielen. Der Führungstreffer von Tom Riedelsheimer nach acht Minuten spielte unserer Mannschaft in die Karten, er setzte sich aus zehn Metern energisch durch. Damit kam aber das Gefühl auf, der Rest wird ein Selbstläufer. Bis zur Pause geschah kaum etwas und fast mit dem Pausenpfiff hatten die Hennigsdorfer sogar die Möglichkeit zum Ausgleich, der Ball ging aber knapp über den Kasten, in dem Björn Heck sein erstes Punktspiel in dieser Saison bestritt.

Die Wetterbedingungen, dazu der weiche Platz sind keine Begründung für einen eigentlichen Grottenkick in der ersten Hälfte, über die es nichts weiter zu berichten gibt.

In der Halbzeitpause muss Coach David Karaschewitz deutliche Worte gefunden haben, die Jungs haben auf jeden Fall seine Hinweise mit viel mehr Schwung umgesetzt. Es war mehr Tempo im Spiel und die Abwehr der Gastgeber hatte zunehmend Probleme dem zu folgen. Das 2:0 durch Tim Dethloff nach 67 Minuten war für alle Betrachter die Entscheidung, wie ein Routinier setzte er den Ball aus zehn Metern ins lange Eck. Nur fünf Minuten später war er erneut erfolgreich, ein Freistoß aus gut zwanzig Metern fand den Weg ins Netz, die alte Regel bei nassem Wetter den Ball flach drauf zu hauen, wurde befolgt und die Richtungsänderung eines Abwehrbeins gab den Rest. Das Ergebnis in die Höhe schraubten noch Tayo Göhring, wunderbar wie in Brieselang freigespielt, und Georg Müller vom Elfmeterpunkt nach Foulspiel an Tayo Göhring.

Das Wichtigste für die Rückfahrt waren die drei Punkte, anscheinend hat sich auch niemand verletzt. Auch kam man erneut ohne gelbe Karten aus, allerdings war es auch sehr faires Spiel von beiden Seiten, Schiedsrichter Matthias Hoppe hatte keine Probleme mit der Leitung. Der Tabellenplatz 10 konnte nicht verbessert werden, es wurde aber der Abstand nach unten vergrößert.

Am kommenden Samstag zieht unsere Mannschaft das Spiel vom 15.Spieltag vor, die Fahrt nach Perleberg steht auf dem Programm. Die Perleberger benötigen jeden Punkt, dies wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einen deutlichen Tick schwerer. Zum Vormerken am 23.November ist wieder Heimspielzeit, dann kommen die Wittstocker nach Potsdam, Anstoß ist um 14 Uhr.