Landesliga: Fortuna Babelsberg - FK Hansa Wittstock 1919 2:0 (0:0)

Mit dem FK Hansa Wittstock gab es in den letzten Spieljahren immer wieder enge Spiele und auch überraschende Spielausgänge. Dadurch war auch dieses Spiel vor dem Anpfiff völlig offen, spielten doch zwei Tabellennachbarn aus dem unteren Mittelfeld gegeneinander.

Coach David Karaschewitz musste erneut umstellen, fehlten doch unter anderem Justus Kautz und Enis Wendland auf Grund von Sperren, sowie Maximilian und Armin Schmidt sowie Paul Lubner. Alle waren gespannt, wie die anderen Spieler sich anbieten?! Sie haben es, um es vorwegzunehmen, hervorragend gemacht.

Das Spiel begann mit hohem Tempo, beide Teams waren bemüht, Angriffsaktionen zu setzen. Die erste nennenswerte Möglichkeit ergab sich in der 10.Minute, als Andreas Plaue sich bis zur Grundlinie durchsetzte und Wittstocks Erik Sonnenberg gerade noch in höchster Not klären konnte. In der 18.Minute fast das Gegentor, aber mit einem Reflex entschärfte Keeper Björn Heck das Geschoss. Der sehr agile Tayo Göhring setzte sich in der 31.Minute ebenfalls auf der rechten Seite durch, doch Georg Müller traf aus 11 Metern den Ball nicht richtig und sein Namensvetter Philipp Müller hat im Gästetor wenig Mühe, das torlose Remis zu halten. Mit diesem ging es auch in die Pause, in einem bis dahin sehr, sehr fairen Spiel, gefühlt gab es maximal vier bis fünf Freistöße. Fortunas Schnelligkeitsvorteile konnten (noch) nicht in Tore umgemünzt werden, die körperlichen Vorteile der Gäste sorgten für einige Gefahrenmomente.

Das Bild der zweiten Halbzeit ist schnell gezeichnet. Bis zur Mitte der zweiten Hälfte war der Spielablauf unverändert, neutrale Zuschauer behaupteten, wer das Tor schießt gewinnt. Dann, in der 68.Minute, doch das Führungstor durch Tayo Göhring, der aus 16 Metern rechts unten traf. Er hatte sich in den letzten Wochen mit seinen Treffern für einen Startelfeinsatz immer mehr aufgedrängt und belohnte sich für sein gutes Spiel. Nun gab es mehr Torraumszenen, einmal mehr Björn Heck klärte mit einer tollen Fußabwehr gegen Tommy Hordan, auf der anderen Seite wurde ein Abseitstreffer nicht anerkannt, so dass die Partie auf der Kippe stand. Mit schwindender Kraft gab es auch zwei, drei strittige Situationen auf beiden Seiten, die Stefan Hübner als Schiedsrichter sehr souverän löste und dem Spiel ein guter Leiter war. In der 85.Minute dann die Entscheidung, als Tom Riedelsheimer einen Konter erfolgreich abschloss.

Mit der Bilanz von neun Punkten und 8:0 Toren in den letzten drei Spielen hat die Mannschaft einen tollen Zwischenspurt hingelegt, Platz acht ist der derzeit verdiente Lohn. Die Truppe scheint sich immer mehr zu finden, es wird aber auch deutlich, dass nur ein breiter ausgeglichener Kader mit der sehr guten Trainingsbeteiligung die Basis sein kann.

Am kommenden Wochenende geht es nach Premnitz und beim letzten Heimspiel des Jahres 2019 ist Stahl Brandenburg "Am Stern" zu Gast, bevor es in die wohlverdiente Winterpause geht. Beide Spiele werden um 13.00 Uhr angepfiffen.