Der Oberligist Ludwigsfelder FC holte sich in der eigenen Stadtsporthalle den John Cup 2019. Bei diesem gut besetzten Turnier, an dem mit dem RSV Eintracht 1949 auch der Spitzenreiter der Brandenburgliga, der MSV Zossen, der VfB Trebbin, die LFC All Stars, Fortuna Babelsberg  usw. teilnahmen, wurde zum Teil sehenswerter Fußball geboten.

In den Vorrundenspielen besiegte Fortuna Babelsberg den Ludwigsfelder FC II mit 2:0 und den VfB Trebbin mit 3:1 und zog nach einer 3:1 Niederlage gegen den RSV Eintracht 1949 als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein und war auch an der mit Sicherheit schönsten Szene des Turniers beteiligt, als eine  Minute vor Abpfiff der 7-jährige Trainersohn Oskar Karaschewitz (F1-Junioren) eingewechselt wurde. Referee Frank Heinze war durchaus irritiert, als da plötzlich ein kleiner Knirps das Leder am Fuß hatte, aber für die Zuschauer war es wohl das Highlight des vorweihnachtlichen Abends.  

 Entscheidungen um das Finale vom Punkt

Die Ludwigsfelder Oberliga-Fußballer sahen nach einer zwischenzeitlichen 3:1 Führung schon wie der sichere Sieger aus, doch im besten Spiel des Turniers schlug der Brandenburgligist RSV Eintracht 1949 noch zweimal zu und so musste die Entscheidung im Neunmeterschießen fallen. Dort entschärfte Alexander Ruge zwei Strafstöße und machte für seinen LFC den Finaleinzug klar.

Im zweiten Halbfinale musste die Entscheidung ebenfalls vom Punkt fallen. Die Führung für die LFC-All-Stars durch Marcel Hass, glich Nils Anders für die Fortuna aus. Im Neunmeterschießen konnte Keeper Stefan Breitkopf für die Veteranen in Rot einen Strafstoß parieren und das Ludwigsfelder Traumfinale war perfekt.

Im Spiel um Platz 3 sicherte sich Vorjahressieger RSV Eintracht 1949 den Bronzeplatz mit einem 4:1 Erfolg über Fortuna.

Das Finale um den John Cup 2019 war dann eine der intensivsten Begegnung des Abends, welche der aktuelle Oberligist mit 2:1 gegen die eigenen Legenden für sich entscheiden konnte.