Kreisliga: KFV Wittbrietzen - Fortuna Babelsberg II 0:1 (0:0)

Der Ruf "der Spitzenreiter kommt" eilt nun den Auswärtsspielen der Fortuna Reserve voraus und die Gegner stellen sich dementsprechend darauf ein.

Meist ist ein Defensiv-Bollwerk zu knacken und zusätzlich gehen die Gastgeber an ihre Leistungsgrenze. So auch in dieser Begegnung nicht anders, denn die Wittbrietzener befinden sich im Tabellenkeller, ganz knapp vor den Abstiegsplätzen und benötigen jeden Punkt.

Trotz des sonnigen Wetters waren die Rasenplatzverhältnisse schwierig und so scheiterte so mancher Spielzug am hoppelnden Ball. Die Gastgeber gaben daher der kämpferischen Note den Vorrang und die Babelsberger nahmen den Kampf an. Mit deutlich mehr Ballbesitz versuchten sie sich Chancen zu erspielen, aber die Wittbrietzener ließen wenig zu und so entwickelte sich von beiden Seiten her ein Kampfspiel mit Ecken, Kanten und kleinen Nickeligkeiten, ohne aber ins grob Unfaire abzugleiten. Ein oder zwei gelbe Karten, rechtzeitig gezogen, hätten hier sicher Ihre Wirkung getan?!

So sahen gut 60 Zuschauer vergleichsweise wenige Torchancen, aber zwei Teams die um jeden Grashalm und jeden Zentimeter Platz kämpften. Zählbares war aber lange Zeit nicht zu verbuchen, da sich Wittbrietzens Keeper Denny Höpfner bei zwei Freistößen von Christopher Kautz auf der Höhe zeigte, ebenso bei einem Kopfball von Adam Atarouwa.

Die größere Chancenanzahl sowie der Ballbesitz auf Seiten der Babelsberger zahlte sich letztendlich doch noch für den Tabellenführer aus. Nach einer Ecke wurde der Ball per Kopf vor das Tor gebracht und Kai Jaenicke stand goldrichtig und drückte den Ball zum 0:1 (76.) über die Linie. Bei diesem knappen, aber verdienten Ergebnis blieb es bis zum Schlusspfiff durch Schiedsrichter Bodo Krause.

Fortunas Trainer Maik Troschinski war nach der Partie mit der kämpferischen Einstellung seiner jungen Truppe, von denen eine ganze Reihe 20 Jahre und jünger sind, hochzufrieden.

Die Wittbrietzener ihrerseits sollten mit dieser kämpferischen Einstellung noch manchem Team das Leben schwer machen können und so auch die nötigen Punkte zu Klassenerhalt einfahren.