Kreisliga: Fortuna Babelsberg II - Teltower FV 1913 II 3:0 (2:0)

Sonnenschein und 28 Grad waren die Begleiter dieses Derbys, das am Vortag bereits die beiden ersten Mannschaften beider Vereine gegeneinander geführt hatte.

Fortuna setzte von Beginn an, wie schon am Vorwochende gegen Michendorf, mit guten und offensiven Aktionen die Teltower unter Druck und erspielte sich eine Reihe von Chancen von denen Paul Görner eine bereits nach 10 Minuten zum 1:0 nutzte, als er die von Dominic Klingbeil getretene Ecke per Kopf im Gehäuse unterbrachte.

Auch in der Folgezeit waren die Gastgeber klar spielbestimmend und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor der Teltower auf. Als in der 25.Minute Miralem Hadzic flankte, ging der erste Kopfball noch an die Latte, doch den zurück springenden Ball versenkte erneut Paul Görner per Kopf im Tor zum 2:0. Die Hausherren hatten das Spiel im Griff und gestatteten den Gästen nur ganz wenige Halbchancen und so wechselten beide Teams die Seiten.

Auch in der zweiten Halbzeit die gleichen Kräfteverhältnisse und die Teltower können sich bei Ihrem Keeper Maximilian Ziegeler bedanken, der mehrfach mit Klasseparaden den Einschlag verhinderte. So zum Beispiel in der 58. und 63.Minute bei zwei Kopfbällen, in der 67.Minute mit einem Fußabwehrreflex, ebenso beim Nahdistanz-Kopfball von Miralem Hadzic in der 70.Minute.

Eine der ganz wenigen Offensivaktionen der Gäste, die man als Hochkaräter bezeichnen konnte, gab es in der 72. Minute , als Kapitän Rico Haym allein vor Keeper Marco Jung auftauchte, den Ball aber am rechten Pfosten vorbei schoss.

Auf der Gegenseite machten es die Fortunen beim 3:0 in der 75.Minute besser. Paul Brüning lief auf der rechten Seite durch und bediente Paul Görner acht Meter vor dem Tor, die scharfe Eingabe schmetterte der dreifache Torschütze in den Dreiangel, da gab es nichts zu halten. Mit der klaren Führung im Rücken fuhr Fortuna das Tempo etwas herunter, verwaltete das Spiel, so dass die Teltower optisch etwas besser ins Spiel kamen ohne aber große Torgefahr auszustrahlen oder gar zählbares verbuchen zu können.

Mit dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Andreas Isidorczyk, der nur einmal gelb für die Gäste zeigen musste, endete ein Derby, dass einen klaren und auch in der Höhe verdienten Sieger hatte.

Erfreulich aus Sicht der Gastgeber, dass nach einem kleiner Hänger (vor einigen Wochen) wieder in die Spur gefunden wurde und die jungen Spieler (erneut sechs U20-Aktive) das Vertrauen des Trainergespanns rechtfertigen.