Kreisoberliga: Fortuna Babelsberg II - Eintracht Falkensee 0:4 (0:1)

Mit Eintracht Falkensee gab einer der Staffelfavoriten am Sonntag seine Visitenkarte am Stern ab und die war klar und eindeutig. Zwei Spiele, sechs Punkte und sieben zu null Tore.

Da hatten es die Gastgeber als Aufsteiger schwer, wenn sie auf Augenhöhe agieren wollten. Es zeigte sich im Laufe des Spiels, dass die Ausfälle einiger gestandener Spieler bei den Hausherren, trotz eines großen Kaders, (noch) nicht eins zu eins kompensiert werden können. Das Spiel begann dann auch noch etwas "unglücklich", denn bereits in der 9.Minute brachte Mario Obler eine weite Flanke von links noch aus spitzem Winkel zur Überraschung von Zuschauern und Torhüter zum 0:1 im Gehäuse unter. Beide Teams erspielten sich danach noch einige Möglichkeiten, aber es blieb bis zum Pausenpfiff beim 0:1 und einer leichten optischen Überlegenheit der Eintracht.

Nach dem Seitenwechsel kam Fortuna mit neuem Schwung aus der Kabine und hatte zehn Minuten nach Wideranpfiff die große Ausgleichschance, als Tony Zimmermann mustergültig von links flankte, aber der am Fünfmeterraum völlig frei stehende Simav Mahmo schoss Keeper Kevin Konrad an. Der verpasste Ausgleich rächte sich bitter, denn fast im Gegenzug markierte Jan Kibbis das 0:2 (56.) für die Eintracht und obwohl die Gastgeber nie aufsteckten, zeigte der Favorit mit schönen Spielzügen und gefährlichen Strafraumszenen, dass er gewillt ist, die drei Punkte mitzunehmen. Eine dieser, im hohen Tempo vorgetragenen Aktionen brachte dann das 0:3 durch Fabian Fritsch in der 74.Minute. Als sich Falkensee wegen wiederholtem Foulspiel nach 88 Minuten auf 10 Mann reduzierte, wollte Fortuna mit Macht den Ehrentreffer und wurde in Person von Patrick Zukowski mit dem 0:4 (89.) eiskalt ausgekontert.

Der Sieg geht unbestritten in Ordnung, fiel aber zu hoch aus. Eine gute Lehrstunde war es aber mit Sicherheit für den einen oder anderen Jung-Fortunen. Neun gelbe Karten in zwei Spielen zeigen aber auch, dass sich Einige erst noch an die höheren Anforderungen in der Kreisoberliga gewöhnen müssen.