Kreisoberliga: SV Germania 90 Berge - Fortuna Babelsberg 0:0 (0:0)

Es war das Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger, das trotz des ungemütlichen Wetters gut 70 Zuschauer angelockt hatte.

Da beide Mannschaften neu in der Kreisoberliga sind und sich erst an das Niveau herantasten müssen, ließen sie eine gewisse Vorsicht walten.

Nach dem langen, trockenen Sommer, bei fast schon ungewohntem Dauerregen, ging die Eigentorsicherung vor Hurra-Fußball und so standen beide Teams recht sicher in der Defensive, ließen nur wenige Chancen zu. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der der Sieger sein würde, der eine der Chancen nutzt und den einen, entscheidenden Treffer landet. Dies gelang aber weder den Hausherren noch den Babelsberger Gästen und so trennten sich die beiden Liga-Neulinge letztendlich leistungsgerecht 0:0.

Fortuna hatte zwar ein kleines Spiel- und Chancenplus, aber die, in den bisherigen Spielen erzielten wenigen Tore sind ein Hinweis und legen den Finger in die Wunde. Mit der schrittweisen Rückkehr von Miralem Hadzic, der sich vor seiner langwierigen Verletzung in bestechender Torjägerform präsentierte, könnte sich das "Problem" in den nächsten Wochen etwas entschärfen.

Trotz der in Hälfte zwei ausgesprochenen acht gelben Karten, war es keine unfaire Begegnung, eher hier und da den Bodenbedingungen geschuldet und Schiedsrichter Pascale Kuhle war ein guter Leiter der Partie.

Am kommenden Sonntag gibt der Tabellenführer SV Dallgow um 15 Uhr seine Visitenkarte "Am Stern" ab. Leichter wird es also nicht für die Mannen von Maik Troschinski und Hans Vieweg.