Kreisoberliga: SG Empor Schenkenberg - Fortuna Babelsberg II 3:2 (0:0)

Fortunas Trainer Maik Troschinski ist bekennender Bayern-Fan und wird sich sicher noch an die, vor einigen Jahren stattgefundene Endspielniederlage der Süddeutschen (mit zwei Toren in der "Nachspielzeit"), erinnern.

Dass er dies als Trainer mit seinem Team nun heute selbst erleben musste, hätte er sicher nicht erwartet. Die im Vorderfeld der Tabelle stehenden Schenkenberger wurden nicht unterschätzt und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei der jedes Team in Hälfte eins Chancen zur Führung hatte, diese aber bis zum Pausenpfiff nicht in zählbares ummünzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel lief es für die Babelsberger gut, gerade einmal neun Minuten waren seit dem Wiederanpfiff gespielt, da brachte Paul Görner Fortuna mit 0:1 (54.) in Front und der Sekundenzeiger hatte gerade weiteren neun Umdrehungen auf er Uhr zurückgelegt, da war es erneut Paul Görner, der auf 0:2 (63.) erhöhte. Es lief für die Gäste bis zur 82.Minute gut, doch dann verkürzte Steve Breuer auf 1:2 und das Spiel war wieder offen. Die Gastgeber bekamen die zweite Luft und versuchten nun alles um noch zur Punkteteilung zu kommen. Dies gelang ihnen in der ersten Nachspielminute durch Florian Linke, der zum 2:2 (90.+1) einnetzte. Doch was keiner in diesem Moment für möglich hielt, es kam noch schlimmer für die Gäste, denn nur eine Minute später war es Max-Bennet Säger, der zum nicht mehr erhofften, dafür aber um so mehr umjubelten 3:2 (90.+2) einschoss.

Die Filmstädter gaben einen (fast) sicher geglaubten Sieg in der Nachspielzeit noch aus der Hand. Zum wiederholten Male ließ die Mannschaft Punkte liegen. Als Aufsteiger und Neuling in der Kreisoberliga spielt Fortunas Zweite bisher zwar eine gute Saison, muss aber auch bitteres Lehrgeld einstecken.