Kreisoberliga: Fortuna Babelsberg II - SV Roskow 2:3 (1:1)

Ein Schnäppchenwochenende für die Gegner von Fortunas Männermannschaften, denn alle drei verloren nach eigener Führung am Ende jeweils noch mit einem Tor Unterschied.

Fortunas Zweite machte zum Abschluss des Spieltages am Sonntag keine Ausnahme, denn auch sie führten mit 1:0, als Christopher Kautz bereits nach drei Minuten das Spielgerät im Kasten der Roskower unterbringen konnte.

Doch die Freude währte nur gut eine halbe Stunde, da war es Christian Stein der den verdienten 1:1 (35.) Ausgleich erzielte. Weitere Möglichkeiten ließen beide Teams bis zur Pause ungenutzt und so waren beim Seitenwechsel die Uhren praktisch wieder auf Anfang gestellt.

Auch in Hälfte zwei das gleiche Bild, Fortuna versuchte die sehr gut organisierten Gäste zu bespielen, die ihrerseits mit blitzschnellem Umkehrspiel Gefahrenmomente schufen. Und von Minute zu Minute verstärkte sich das Bauchgefühl, dass wohl einer ihrer sehr gut angelegten Angriffe zum Erfolg führen würde. Die Gastgeber hatten zu diesem Zeitpunkt zu viele Stockfehler, um ihrerseits die Abwehr entscheidend überwinden zu können. Als Christian Stark in der 54.Minute das 1:2 erzielte, war dies nicht unverdient und verunsicherte die Hausherren. Ein wenig ging die Ordnung verloren und eine Reihe gelber Karten war die Folge. Die Roskower blieben ruhig und erhöhten in der 63.Minute durch Ron Peuckert sogar auf 1:3.

Die Vorentscheidung schien gefallen, doch Totgesagte leben bekanntlich länger und Fortuna straffte sich noch einmal, setzte jetzt zunehmend alles auf eine Karte und plötzlich waren es die bis dato recht souverän agierenden Gäste die unter Druck gerieten. Der steigerte sich noch, nachdem Christopher Kautz in der 80.Minute mit seinem zweiten Tagestreffer auf 2:3 verkürzt hatten.

Nun waren es die Gäste, die mehrfach den gelben Karton sahen, ja sogar eine Gelb/Rote Karte durch Schieri Martin Hirschmann hinnehmen mussten. Zehn Roskower überstanden aber die Zeit bis zum Abpfiff und nahmen so, am Schluss noch hart zu erkämpfende drei Punkte mit.

Unterm Strich waren die Roskower den Tick cleverer und gedanklich schneller. Im Nachhinein müßig, aber doch überdenkenswert ist die Entscheidung, gegen einen äußerst diszipliniert und kompakt stehenden Gegner auf den (kleineren) Kunstrasenplatz zu wechseln.