Kreisoberliga: Blau-Gelb Falkensee - Fortuna Babelsberg II 3:1 (3:0)

Ein schweres Auswärtsspiel bei einem der Spitzenteams für Fortunas Zweite, die sich nach dem klaren 5:0 Sieg am vergangenen Wochenende  gegen Blau-Weiß Beelitz allerdings eine Chance auf eine Überraschung ausrechnete.

Allerdings war der Favorit mit dem Gastgeber klar vorgegeben. 60 Tore in den bisherigen Spielen - mehr Treffer erzielte kein anderes Team der Kreisoberliga Havelland - ergaben einen Schnitt von drei Treffern pro Spiel und an diese Marschroute hielt sich das Team von Thomas Achterberg, das mit  42 Punkten bis dato den dritten Tabellenplatz belegte, auch in dieser Begegnung.

Schlechter konnte der Außenseiter aus der Landeshauptstadt dann auch nicht in diese schwere Partie starten. Der Sekundenzeiger der Uhr hatte noch keine volle Umdrehung auf der Uhr zurückgelegt, da bejubelten die Gastgeber, bei regnerischem und kühlem Wetter, bereits die 1:0 Führung durch Benjamin Bauer.  Dieser frühe Rückschlag musste von den Gästen erst einmal zusätzlich verdaut werden, denn auch einige Leistungsträger wie Robert Leiche, Torjäger Paul Görner usw. fehlten ihnen und dies alles zusammen machte sich bemerkbar. Das Team vom Maik Troschinski und Hans Vieweg bekam in den ersten 45 Minuten überhaupt keinen Zugriff auf die Partie und musste so in der 27.Minute das 2:0 durch Lukas Schmidt und in der 38.Minute gar das 3:0 durch Jan Philipp Klenner hinnehmen, ohne selbst zählbares bis zum Pausenpfiff einfahren zu können.

Nach dem Seitenwechsel und einigen aufrüttelnden Worten in der Kabine kamen die Babelsberger mit einer deutlich verbesserten Körpersprache aus der Kabine und als Tony Zimmermann nach 52 Minuten mit einem Strafstoß, nach Foul an Miralem Hadzic auf 3:1 verkürzte, keimte Hoffnung auf, es schien noch einmal einiges möglich zu sein. Doch weder die Gastgeber noch der Gast brachten in den verbleibenden knapp 40 Minuten das Runde ins Eckige, so dass es bis zum Schlusspfiff bei diesem 3:1 blieb.

Eintracht Falkensee sicherte damit Platz drei ab und hat nur drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer, darf also weiter vom Aufstieg träumen. Während Fortuna auf Platz elf abrutschte. Glück im Unglück für die Kicker vom Stern, die Tabellennachbarn teilten sich die Punkte oder verloren größtenteils ihre Partien, so dass es nach wie vor möglich ist, am Saisonende mit Platz neun einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. Allerdings läuft die Rückrunde nach wie vor sehr zäh, lediglich ein einzigen Dreier konnte in den vergangenen sechs Spielen verbucht werden. Nach 21 Spielen stehen damit (nur) fünf Siege, fünf Unentschieden und elf Niederlagen auf der Habenseite.