Kreisoberliga: Fortuna Babelsberg - Empor Schenkenberg 0:3 (0:0)

Im Herbst der aktuellen Saison spielte das Team von Maik Troschinski und Hans Vieweg noch locker und erfolgreich, der Blick war nach "oben" gerichtet. Nach der Winterpause ist die Lockerheit und Selbstverständlichkeit im Spiel verloren gegangen und so muss der Blick nun ganz klar nach "unten" gerichtet werden.

Die Hoffnung, gegen Schenkenberg, die die letzten drei Spiele verloren hatten, drei Punkte einzufahren, blieb nur eine Halbzeit lang bestehen. Da hatten die Gastgeber leichte optische Vorteile, konnten aber, wie so oft, kaum für Torgefahr sorgen, weil der letzte entscheidende Pass nicht ankam. Die größte Möglichkeit ergab sich nach 20 Min. durch einen Freistoß aus dem Halbfeld, den Keeper Jan Liebner nicht richtig kontrollieren konnte, aber seine Vorderleute lösten die Situation mit Glück und Geschick.

Die Gäste ihrerseits zeichneten sich aber ebenfalls durch unnötige Ballverluste, unpräzises Passspiel und wenig Dynamik aus. Auch sie konnten nur zwei nennenswerte Chancen kreieren, jeweils zwei Schüsse von  Erik Preißler von der Strafraumgrenze.

Nach dem Seitenwechsel neigte sich die Waage zu Gunsten der Schenkenberger. Ausschlaggebend dafür war das schnelle Tor unmittelbar nach Wiederanpfiff und die daraus resultierende Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. Der Sekundenzeiger hatte noch keine ganze Umdrehung auf der Uhr zurückgelegt, da führte der erste gefährliche Angriff zum 0:1 (46.). Nick Mahlow und Florian Strehlau brachten von der Grundlinie "Oldie" Randy Regber in Schussposition, der nach einer kurzen Drehung das Spielgerät im Kasten versenkte. Ein kalte Dusche für die Gastgeber, die einige Zeit benötigten, diese zu verdauen.

Doch gerade, als sie wieder "Kopf hoch, Brust raus" auf den Platz brachten, unterlief Torhüter Rene Oschmann ein Blackout, als er Florian Strehlau an den Rücken schoss und der sich die Ecke zum 0:2 (64.) aussuchen konnte. Die Gastgeber hatten den nächsten Tiefschlag zu verdauen und der zeigte Wirkung, denn nur zwei Minuten später hatten die Gäste durch den eingewechselten Max-Bennet Sänger eine Hundertprozentige, doch schoss er aus Nahdistanz neben das Tor.

Aber auch Fortuna hatte durchaus Möglichkeiten, aber Schenkenbergs Youngster zwischen den Pfosten, Jan Liebner, durfte sich auszeichnen. So entschärfte er z.B. einen Freistoß aus ca. 18 m, lenkt ihn neben den Pfosten. Zählbares gelang den Hausherren aber an diesem Tag nicht. Ganz im Gegenteil, in der 90.Minute mussten sie noch das 0:3 hinnehmen, nachdem Florian Strehlau von der rechten Seite für seinen Sturmpartner Randy Regber auflegte, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Kurz danach pfiff Referee Martin Krause, der mit seinen Assistenten eine gute Leistung bot, ab.

Am kommenden Sonntag wartet dann der Tabellendritte Blau-Gelb Falkensee auf die Wittke-Elf, während Fortuna nach Roskow reist. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr.