Kreisoberliga: Fortuna Babelsberg II - SV Dallgow 47 6:0 (2:0)

Im ersten Heimspiel der neuen Saison knüpfte Fortunas Zweite nahtlos an die gute zweite Hälfte des Spiels in Fohrde an, als man noch einen drei Tore Rückstand wett machen konnte.

Der Sekundenzeiger hatte noch nicht einmal eine volle Umdrehung auf der Uhr von Schieri Falko Kampf zurückgelegt, da stand es bereits 1:0 (1.) durch Miralem Hadzic. Ein Schock für die Gäste und Paul Görner nutzte diesen weidlich aus, als er nur zwei Minuten später auf 2:0 (3.) erhöhte. Es folgten nun einige Minuten "breite Brust gegen zitternde Knie", aber die Dallgower konnten sich fangen und so entwickelte sich ein sehr ansehnliches Spiel, trotz der Temperaturen von über 30 Grad. Beide Teams versuchten in der Folgezeit offensiv Akzente zu setzen und die Zuschauer bekamen eine muntere Partie geboten, doch es blieb bis zum Pausentee beim 2:0.

Auch in Hälfte zwei das gleiche Bild, Dallgow strebte zwar den Ausgleich an, doch Fortuna war an diesem Tag das bessere Team. Vieles gelang und mit schönen Spielzügen wurde die Abwehr der Gäste ein ums andere Mal auseinander gespielt und bereits zehn Minuten nach Wideranpfiff erzielte Paul Görner das 3:0 (55.). Den Gästen gelang auch in der Folgezeit kein Treffer, obwohl es Möglichkeiten dazu gab. Entweder verhinderte dies Keeper Marco Jung oder der Pfosten stand hilfreich zur Seite.

Sein Gegenüber, Alexander Thoms, musste aber weitaus öfter sein Können zeigen, um sein Team im Spiel zu halten. So entschärfte er mehrere eins gegen eins Situationen und hielt einige 16 Meterschüsse ganz stark. Besonders attraktiv war seine Flugeinlage, als er einen Schuss von Tony Zimmermann aus dem Dreiangel fischte. Gegen die Treffer von Simav Mahmo zum 4:0 (76.) und Tony Zimmermann zum 5:0 (85.) war aber kein Kraut gewachsen. Das spektakulärste Tor fiel dann eine Minute vor Schluss, als Florian Bitzka, waagerecht in der Luft liegend, wie ein Torpedo angeflogen kam und einen Zimmermann Eckball aus acht Metern mit Urgewalt im Kasten versenkte, da gab es nichts, aber auch gar nichts zu halten.

Ein deutlicher Babelsberger Sieg, die nicht nur ihre Chancen nutzten, sondern auch optisch ein sehr ansehnliches Spiel boten. Die Dallgower kamen nach dem Doppelschlag zu Spielbeginn nie so ganz ins Spiel und da sie ihre Möglichkeiten nicht nutzten konnten, standen sie am Ende verdient mit leeren Händen da.