Kreisoberliga: Fortuna Babelsberg II - SV Alemania 49 Fohrde 2:1 (1:0)

Strömender Regen begleitete die gesamte Partie, hatte aber auf dem gut bespielbaren Kunstrasenplatz keinen nennenswerten Einfluss auf die Aktionen  beider Teams bzw. entscheidende Situationen.

Nach der durchwachsenen Vorbereitung der Hausherren und trotz der Nässe waren rund 25 Fortuna-Fans gewillt, ihrer Mannschaft lautstark den Rücken zu stärken. Und Fortuna zeigte, trotz des Ausfalls von offensiven Leistungsträgern wie Miralem Hadzic, Paul Görner und Tony Zimmermann ein anderes Gesicht, als in den letzten Testspielwochen. Es wurde gut kombiniert und, wenn notwendig, auch gekämpft.

So ergab sich ein leichtes optisches Übergewicht, aber zählbares blieb auf beiden Seiten, trotz einiger Möglichkeiten, zunächst Mangelware. Die durchaus gefährlichen Gäste durften keine Minute unterschätzt werden, endete doch das Hinspiel in Fohrde mit einem 3:3 Unentschieden.

Nach 36 Minuten dann doch die Führung für Fortuna, als ein Ball bis zu Christopher Bolle durchkam, der ihn in der langen Ecke zum nicht unverdienten 1:0 versenkte, was auch gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.

Zu Beginn der zweiten Hälfte standen die Hausherren etwas tiefer, lauerten auf Konter und die Alemania agierte offensiver, bot aber den Gastgebern damit auch Räume an und diese wurden genutzt, allerdings haperte es mit dem erfolgreichen Abschluss. So hatte Lukas Troschinskis Pech, als sein Knaller aus 14 Metern nur am Pfosten landete. Fast im Gegenzug nutzte Maik Möhring schulbuchmäßig per Kopf eine Flanke von rechts und versenkte das Spielgerät im Dreiangel zum 1:1 (52.).

Im weiteren Spielverlauf hatten beide Teams Offensivaktionen, aber auch Schieri Eduard Lohr, der mit seinen Assistenten das Spiel insgesamt gut leitete, trat ein wenig "ins Rampenlicht" denn die Pfeife hatte so viel vom Regen abbekommen, das sie den Dienst einstellte. Das Spiel musste für einige Minuten unterbrochen werden, bis trockener Ersatz zur Stelle war und dieser funktionierte dann aus Fortuna Sicht in einem sehr unglücklichen Moment, nämlich als sich zwei Fohrder Spieler (ohne gegnerische Einwirkung) gegenseitig umrannten und zu Boden gingen. Zwei Fortuna-Akteure standen damit plötzlich mutterseelenallein mit dem Ball am Sechzehner, als der Pfiff die Aktion unterbrach. Vielleicht regelkonform, aber äußerst "unglücklich", denn beide Forder Spieler hatten sich nicht verletzt.

In der 85.Minute dann doch die Entscheidung zu Gunsten Fortunas. Nach einem Gewusel und einigen Schussversuchen im Fünfmeterraum war es Chris Möller, der das Spielgerät zum 2:1 über die Linie drückte.

Unterm Strich ein wichtiger und nicht ganz unverdienter Babelsberger Sieg gegen durchaus stark agierende Gäste.