Kreisoberliga: FC Borussia Brandenburg - Fortuna Babelsberg II 4:1 (3:0)

Die ersten beiden Spiele waren unterm Strich mit 6 Punkten erfolgreich für die Mannen von Maik Troschinski, allerdings hatte man die Glücksgöttin Fortuna im Spiel gegen Dallgow durchaus auf seiner Seite. Dies war an diesem Wochenende gegen den Tabellennachbarn Borussia Brandenburg nicht der Fall.

Es gibt so Tage, da läuft (zumindest gefühlt) so ziemlich alles gegen einen. Auf dem Brandenburger Kunstrasenplatz an der Brielower Brücke war dies der Fall, die Gastgeber machten aus vergleichsweise wenigen Chancen vier Tore, wobei unsere Abwehr auch ein wenig hilfreich war. Aber Torjäger, wie z.B. Julian Schwandt (bereits 16 Saisontreffer) nutzen dies eben eiskalt aus. Dass auf Fortuna-Seite die Gegenstücke Miralem Hadzic und Paul Görner fehlten, war ein weiteres kleines Puzzle-Stück.

Vor rund 50 Zuschauern entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, mit dem Unterschied, dass die Gastgeber ihre Chancen in Tore ummünzten. In der 22.Minute eröffnete Toni Boywitt den Torreigen und nur fünf Minuten später legte Gino Koschate mit dem 2:0 (27.) nach. Und wenn es nicht läuft, kommt auch noch Pech hinzu, so wurde ein (aus Fortuna-Sicht) ganz klares Handspiel nicht gegeben und im weiteren Spielverlauf aus verschiedenen Gründen zwei Tore aberkannt. Und so läuft dann eine Begegnung allmählich in eine Ergebnisrichtung, die von den Spielanteilen nicht gedeckt ist. Aber es zählen nun einmal nur die Tore und das weiß auch Julian Schwandt sehr gut und erhöhte in der 36.Minute gar auf 3:0.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Fortuna noch einmal, das Ergebnis zu korrigieren und als Philipp Burmeister in der 71.Minute das 3:1 erzielte, keimte Hoffnung auf, doch erneut war es Julian Schwandt, der nur vier Minuten später goldrichtig stand, einen Abpraller zum 4:1 (75.) versenkte und damit den alten Abstand sowie das Endergebnis herstellte.

Ein Spiel, das wegen vieler kleiner Details in Summe gegen Fortunas Zweite lief und mit der 4:1-Niederlage unterm Strich deutlich zu hoch ausfiel. Ohne dass damit die Leistung des Gegners geschmälert werden soll, es zählen eben letztendlich nur die Tore!