Kreisoberliga: SV Roskow - Fortuna Babelsberg II  2:2 (0:0)

Nach insgesamt durchaus erfolgreichen Testspielen stand nun mit dem ersten Punktspiel der neuen Saison der Fußballalltag in Roskow für Fortunas Zweite an. Gute äußere Fußballbedingungen und knapp 100 Zuschauer bildeten auf dem Roskower Sportgelände "Brandstelle" einen guten Rahmen für den Auftakt.

 

Beide Mannschaften durften im Vorfeld als gleichstark eingeschätzt werden und so verlief das Spiel dann auch. Die kämpferisch und körperlich agierenden Gastgeber, die durchaus auch spielerisch zu gefallen wussten, mussten im Zaum gehalten werden und dass gelang der Truppe von Trainer Maik Troschinski von Beginn an. Ein Spiel auf Augenhöhe brachte in Hälfte eins zwar einige Chancen auf beiden Seiten, aber Zählbares konnte keine der beiden Mannschaften für sich verbuchen und so ging es mit dem 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich dies ändern. Nur fünf Minuten waren nach Wiederanpfiff gespielt, als Stefan Kuster von rechts flankte und Paul Görner das Spielgerät per Kopf zum 0:1 (50.) in den Maschen des Roskower Tores versenkte. Eine sehenswerte Fortuna-Angriffsaktion über drei Stationen mit nur einer Ballberührung.

Über 20 Minuten hatte diese Führung bestand, doch nach einem Foul im Fortuna-Strafraum ließ sich Frank Henkel die Elfmeterchance nicht entgehen und stellte in der 73.Minute den 1:1 Ausgleich her.

Doch fast im Gegenzug stellte Miralem Hadzic den alten Abstand wieder her. An der Mittellinie trat er mit dem Ball am Fuß an, tunnelte seinen Gegenspieler und im Doppelpass mit Mirsad Muratovic kam er halbrechts in Schussposition. Der Ball von der Strafraumgrenze schlug am Innenpfosten des langen Ecks zum 1:2 (75.) ein. Da gab es für Keeper Steven Wessels nichts zu halten.

Doch die Gastgeber gaben sich noch nicht auf, auch weil Fortuna trotz einiger Hochkaräter (u.a. Schuss an die Lattenunterkante) den Sack nicht rechtzeitig zugebunden hatte und so wurden die Roskower Bemühungen mit dem 2:2 Ausgleich in der 83.Minute durch Danny Heppner durchaus verdient belohnt. Und sie wollten nun mehr. So musste Marko Jung kurz vor Abpfiff durch Schieri Dammann sogar sein ganzes Können aufbieten, um den Punkt für Fortuna festzuhalten.

Trainer Maik Troschinski war nach der Begegnung mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. "Wir haben den Kampf angenommen und bei den Toren sehenswerte Spielzüge gezeigt. Die Chance, mit dem dritten Tor das Spiel zu entscheiden, war mehrfach da, aber wir hätten, wenn es schlecht gelaufen wäre, auch mit leeren Händen dastehen können. Deshalb ist das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis".