Kreisoberliga: RSV Eintracht 1949 II (U23) - Fortuna Babelsberg II 5:0 (3:0)

Bereits im Vorfeld war Fortunas Zweiter die Schwere der Auswärtsaufgabe bewusst und so herrschte wenig Hoffnung, Punkte aus Stahnsdorf entführen zu können.

 

Auf dem Kunstrasenplatz an der Heinrich-Zille-Straße übernahmen die Hausherren dann auch schnell das Spielgeschehen und es trat schon bald der Unterschied in der Handlungsschnelligkeit und Passsicherheit zu Tage. Fortuna hielt aber dagegen und so konnte der RSV, trotz spielerischer Vorteile, zunächst nichts zählbares verbuchen.

Nach 11 Minuten kam es für Fortuna dick, Lucas Troschinski verletzte sich, ohne direkte gegnerische Einwirkung, schwer am Knie und musste ins Krankenhaus gebracht werden (Gute Besserung). Für ihn kam Phillipp Franz in die Partie, die noch fast eine halbe Stunde torlos blieb. Doch dann trafen Luca Krüsemann und Lukas Olff mit einem Doppelschlag in der 27. und 28.Minute zum 1:0 bzw. 2:0 für den RSV Eintracht. 

John Lukas Schmidt war es vorbehalten, mit dem 3:0 in der 37.Minute den Vorsprung des Teams von Maik Hinze auszubauen und mit der deutlichen Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Fortunas Zweite, durchaus weiter offensiv mitzuspielen, aber immer wieder unterbrachen unsauber gespielte Pässe und technische Defizite durchaus verheißungsvolle Angriffe. Statt einfach einmal von der Strafraumgrenze zu schießen, wurde versucht, sich in den gegnerischen Strafraum zu kombinieren, was bei der Stärke des Gegners kein probates Mittel war.

Die Angriffe des RSV dagegen waren einfach geschliffener und obwohl Fortunas Abseitsfalle durchaus gut funktionierte, war es auch Keeper Marko Jung (der mit einer starken Leistung aufwartete) zu verdanken, dass erst in der 60.Minute durch Kai Friedrich Mautsch das 4:0 fiel.

Jetzt erst beherzigte Fortuna den Ratschlag, Aktionen auch einmal von der Strafraumgrenze aus abzuschließen und dies ergab zumindest erste Torannäherungen bzw. Oskar Wernitz im Tor musste erstmalig ernsthafter eingreifen. Allerdings war das Erzielen von Toren gegen die Defensive des RSV eine Herkulesaufgabe. Der Ligabestwert von 3 Gegentoren in fünf Spielen zeigte die Schwere für die Babelsberger Offensivkräfte.

Mircea Popa war es dann vorbehalten, in der Schlussphase den fünften Treffer für die U23 des RSV zu erzielen und die klare Niederlage für Fortunas Zweite zu besiegeln. Der RSV Eintracht bewies einmal mehr, dass er zu den ganz heißen Aufstiegskandidaten gehört.

Kommende Woche muss der RSV Eintracht 1949 zum SV Alemania 49 Fohrde reisen. Parallel dazu genießt Fortuna Babelsberg II um 15 Uhr Heimrecht im Ortsderby gegen die Reserve des FSV Babelsberg 74.