2.Kreisklasse: Fortuna Babelsberg III - Eintracht Glindow II 2:3 (2:2)

Das Team um Daniel Friedrich/Jens Firchau ist in den letzten Wochen, zumindest was die Punktspielergebnisse betrifft, nicht vom Glück verfolgt. Mehrfach gab es Niederlagen (mit einem Tor Unterschied) in Spielen, die durchaus auch zu Gunsten Fortunas hätten ausgehen können. Ebenso Unentschieden, wo ein Sieg möglich gewesen wäre. Die Punktzahl und der Tabellenplatz spiegeln dies wieder.

Das heutige Spiel gegen den neuen Tabellenzweiten reiht sich nahtlos in diesen Negativtrend ein. Blickt man zum Beginn der Saison zurück, so ist die Entwicklung beider Teams erstaunlich unterschiedlich verlaufen, während die Glindower mit einer deftigen 5:13 Niederlage gegen PSU in die Saison starteten, glänzte Fortuna mit zwei klaren Siegen. Das war heute alles Makulatur, denn die Glindower haben sich inzwischen als Spitzenteam etabliert und spielen um den Aufstieg mit, während Fortuna sich eher im unteren Mittelfeld aufhält. 

Die Favoritenrolle war also klar vergeben und es schien auch für die Gäste entsprechend zu laufen, denn Daniel Meissner brachte sie bereits nach 10 Minuten mit 0:1 nach vorn. Doch mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten (29./31.) drehten Yassine Mankai (1:1) und Phillipp Zimmermann (2:1) das Spiel zu Gunsten der Hausherren. Aber als alle schon gedanklich den Pausenpfiff erwarteten, nahm die Partie noch einmal eine Wendung, Steffen Näther stellte in der 45.Minute mit dem 2:2 die Uhr praktisch wieder auf Anfang.

Nach dem Seitenwechsel hätten beide Teams die Partie für sich entscheiden können, aber wie so oft im Fussball, ist das Glück bei den Mannschaften der oberen Tabellenhälfte und so war der Treffer zum 2:3 durch Sven Fiedler in der 73.Minute gleichzeitig auch der Siegtreffer und die Gäste verbuchten drei weitere Punkte im Aufstiegsrennen und überwintern auf Platz zwei.

Fortunas Dritte richtet nun, nach dem letzten Punktspiel des Jahres 2018, die volle Konzentration auf den kommenden Sonntag, denn da steht um 13 Uhr "Am Stern" das Achtelfinale im Kreispokal gegen den Caputher SV an und im Pokal war die Glücksgöttin, im Gegensatz zu den Punktspielen, bisher bei der Dritten gern zu Gast. Die volle Konzentration der Spieler, die lautstarke Unterstützung der Fans ist von der Glücksgöttin ausdrücklich erwünscht, denn alles allein kann sie mit Sicherheit nicht bewerkstelligen.